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Rom besuchen - Katrin Seibert
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Katrin Seibert:

Rom besuchen - encadernado, livro de bolso

ISBN: 9783899756944

ID: 9783899756944

Italienreisen deutscher Künstlerinnen zwischen 1750 und 1850 Die Reisebedingungen deutscher Künstlerinnen, die zwischen 1750 und 1850 eine Italienreise unternahmen, sowie der künstlerische Reflex Italiens auf ihr Oeuvre in Stil, Technik und Sujet liegen im Zentrum dieser Untersuchung. Hierzu wird im 1. Band das sozio-biographische Umfeld von Therese Maron (1725-1806), Marianne Kraus (1765-1838), Luise Duttenhofer (1776-1829), Sophie Reinhard (1775-1843), Louise Seidler (1786-1866), Freifrau Electrine v. Freyberg (1797-1847), Marie Ellenrieder (1791-1863), Emilie Linder (1797-1867), Julie v. Egloffstein (1792-1869), Barbara Popp (1804-1870) und Pauline Steinhäuser (1810-1866) untersucht und ihr in Italien geschaffenes oder italienreflektierendes Oeuvre analysiert. Die Reisen von Künstlerinnen veränderten sich im Verlauf des Betrachtungszeitraums in genau dem Maße, in dem sich der Umgang der Gesellschaft mit Frauen veränderte. Ab Anfang des 19. Jhs. konnten Frauen mit der fortschreitenden Emanzipation der Gesellschaft unabhängiger reisen. In Italien erlebten die Künstlerinnen eine größere gesellschaftliche Freiheit. In den Einzelbetrachtungen der künstlerischen Entwicklung dieser Künstlerinnen entsteht erstmals ein komplexer Überblick des Schaffens deutscher Künstlerinnen in der ewigen Stadt. Sie schufen in Rom Qualitäten, die sie in Deutschland nicht erreicht hatten. Daran zeigt sich, wie sehr Kritik, Anregungen und Korrektur die Qualität zu steigern vermochten, sodaß der Eindruck entsteht, als habe Rom den Künstlerinnen Entwicklungsmöglichkeiten geboten, die es in Deutschland nicht gab. Dennoch zeigt sich auch daß die Bedingungen weiblichen Künstlertums in der zweiten Hälfte des 18. und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Künstlerinnen Ausnahmen bleiben ließen. Italienreisen waren keine Selbstverständlichkeit. Während einzelne Künstlerinnen Fortschritte durch die Italienreise machen konnten, änderte sich dadurch an der Anerkennung der Frauen als Künstlerinnen nichts. Der Abbildungsteil im 2. Band ermöglicht es, die zur jeweiligen Textpassage passende Abbildung neben den Text zu legen. Ebenso bietet er einen Überblick über das italienrelevante Oeuvre einzelner Künstlerinnen ergänzt durch Vergleichsbeispiele aus dem Oeuvre von Künstlerkollegen. In diesem Band findet sich außerdem der `Katalog der Künstlerinnen ohne Oeuvre`. Hier werden die Künstlerinnen vorgestellt, die zwar nachweislich eine Italienreise unternommen haben, für die jedoch die Quellenlage zu unvollständig oder die Zahl der nachweisbaren Werke zu gering für eine weitergehende Untersuchung sind. Damit diese Künstlerinnen nicht ganz in Vergessenheit geraten, werden alle Quellen und Hinweise auf ihr Leben und Werk in lexikonähnlichen Artikeln zusammengefaßt. Rom besuchen: Die Reisebedingungen deutscher Künstlerinnen, die zwischen 1750 und 1850 eine Italienreise unternahmen, sowie der künstlerische Reflex Italiens auf ihr Oeuvre in Stil, Technik und Sujet liegen im Zentrum dieser Untersuchung. Hierzu wird im 1. Band das sozio-biographische Umfeld von Therese Maron (1725-1806), Marianne Kraus (1765-1838), Luise Duttenhofer (1776-1829), Sophie Reinhard (1775-1843), Louise Seidler (1786-1866), Freifrau Electrine v. Freyberg (1797-1847), Marie Ellenrieder (1791-1863), Emilie Linder (1797-1867), Julie v. Egloffstein (1792-1869), Barbara Popp (1804-1870) und Pauline Steinhäuser (1810-1866) untersucht und ihr in Italien geschaffenes oder italienreflektierendes Oeuvre analysiert. Die Reisen von Künstlerinnen veränderten sich im Verlauf des Betrachtungszeitraums in genau dem Maße, in dem sich der Umgang der Gesellschaft mit Frauen veränderte. Ab Anfang des 19. Jhs. konnten Frauen mit der fortschreitenden Emanzipation der Gesellschaft unabhängiger reisen. In Italien erlebten die Künstlerinnen eine größere gesellschaftliche Freiheit. In den Einzelbetrachtungen der künstlerischen Entwicklung dieser Künstlerinnen entsteht erstmals ein komplexer Überblick des Schaffens deutscher Künstlerinnen in der ewigen Stadt. Sie schufen in Rom Qualitäten, die sie in Deutschland nicht erreicht hatten. Daran zeigt sich, wie sehr Kritik, Anregungen und Korrektur die Qualität zu steigern vermochten, sodaß der Eindruck entsteht, als habe Rom den Künstlerinnen Entwicklungsmöglichkeiten geboten, die es in Deutschland nicht gab. Dennoch zeigt sich auch daß die Bedingungen weiblichen Künstlertums in der zweiten Hälfte des 18. und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Künstlerinnen Ausnahmen bleiben ließen. Italienreisen waren keine Selbstverständlichkeit. Während einzelne Künstlerinnen Fortschritte durch die Italienreise machen konnten, änderte sich dadurch an der Anerkennung der Frauen als Künstlerinnen nichts. Der Abbildungsteil im 2. Band ermöglicht es, die zur jeweiligen Textpassage passende Abbildung neben den Text zu legen. Ebenso bietet er einen Überblick über das italienrelevante Oeuvre einzelner Künstlerinnen ergänzt durch Vergleichsbeispiele aus dem Oeuvre von Künstlerkollegen. In diesem Band findet sich außerdem der `Katalog der Künstlerinnen ohne Oeuvre`. Hier werden die Künstlerinnen vorgestellt, die zwar nachweislich eine Italienreise unternommen haben, für die jedoch die Quellenlage zu unvollständig oder die Zahl der nachweisbaren Werke zu gering für eine weitergehende Untersuchung sind. Damit diese Künstlerinnen nicht ganz in Vergessenheit geraten, werden alle Quellen und Hinweise auf ihr Leben und Werk in lexikonähnlichen Artikeln zusammengefaßt. Frau / Kunst, Architektur, Fotografie, Film, Theater, Musik Kunstgeschichte, Peter Gmbh Lang

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Rom besuchen - Katrin Seibert
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2009, ISBN: 3899756940

ID: 19516226418

[EAN: 9783899756944], Neubuch, [SC: 9.69], [PU: Peter Gmbh Lang Apr 2009], FRAU / KUNST, ARCHITEKTUR, FOTOGRAFIE, FILM, THEATER, MUSIK; KUNSTGESCHICHTE, Neuware - Die Reisebedingungen deutscher Künstlerinnen, die zwischen 1750 und 1850 eine Italienreise unternahmen, sowie der künstlerische Reflex Italiens auf ihr Oeuvre in Stil, Technik und Sujet liegen im Zentrum dieser Untersuchung. Hierzu wird im 1. Band das sozio-biographische Umfeld von Therese Maron (1725-1806), Marianne Kraus (1765-1838), Luise Duttenhofer (1776-1829), Sophie Reinhard (1775-1843), Louise Seidler (1786-1866), Freifrau Electrine v. Freyberg (1797-1847), Marie Ellenrieder (1791-1863), Emilie Linder (1797-1867), Julie v. Egloffstein (1792-1869), Barbara Popp (1804-1870) und Pauline Steinhäuser (1810-1866) untersucht und ihr in Italien geschaffenes oder italienreflektierendes Oeuvre analysiert. Die Reisen von Künstlerinnen veränderten sich im Verlauf des Betrachtungszeitraums in genau dem Maße, in dem sich der Umgang der Gesellschaft mit Frauen veränderte. Ab Anfang des 19. Jhs. konnten Frauen mit der fortschreitenden Emanzipation der Gesellschaft unabhängiger reisen. In Italien erlebten die Künstlerinnen eine größere gesellschaftliche Freiheit. In den Einzelbetrachtungen der künstlerischen Entwicklung dieser Künstlerinnen entsteht erstmals ein komplexer Überblick des Schaffens deutscher Künstlerinnen in der ewigen Stadt. Sie schufen in Rom Qualitäten, die sie in Deutschland nicht erreicht hatten. Daran zeigt sich, wie sehr Kritik, Anregungen und Korrektur die Qualität zu steigern vermochten, sodaß der Eindruck entsteht, als habe Rom den Künstlerinnen Entwicklungsmöglichkeiten geboten, die es in Deutschland nicht gab. Dennoch zeigt sich auch daß die Bedingungen weiblichen Künstlertums in der zweiten Hälfte des 18. und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Künstlerinnen Ausnahmen bleiben ließen. Italienreisen waren keine Selbstverständlichkeit. Während einzelne Künstlerinnen Fortschritte durch die Italienreise machen konnten, änderte sich dadurch an der Anerkennung der Frauen als Künstlerinnen nichts. Der Abbildungsteil im 2. Band ermöglicht es, die zur jeweiligen Textpassage passende Abbildung neben den Text zu legen. Ebenso bietet er einen Überblick über das italienrelevante Oeuvre einzelner Künstlerinnen ergänzt durch Vergleichsbeispiele aus dem Oeuvre von Künstlerkollegen. In diesem Band findet sich außerdem der 'Katalog der Künstlerinnen ohne Oeuvre'. Hier werden die Künstlerinnen vorgestellt, die zwar nachweislich eine Italienreise unternommen haben, für die jedoch die Quellenlage zu unvollständig oder die Zahl der nachweisbaren Werke zu gering für eine weitergehende Untersuchung sind. Damit diese Künstlerinnen nicht ganz in Vergessenheit geraten, werden alle Quellen und Hinweise auf ihr Leben und Werk in lexikonähnlichen Artikeln zusammengefaßt. 704 pp. Deutsch

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Rom besuchen - Katrin Seibert
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2009

ISBN: 3899756940

ID: 19516226418

[EAN: 9783899756944], Neubuch, [SC: 9.75], [PU: Peter Gmbh Lang Apr 2009], FRAU / KUNST, ARCHITEKTUR, FOTOGRAFIE, FILM, THEATER, MUSIK; KUNSTGESCHICHTE, Neuware - Die Reisebedingungen deutscher Künstlerinnen, die zwischen 1750 und 1850 eine Italienreise unternahmen, sowie der künstlerische Reflex Italiens auf ihr Oeuvre in Stil, Technik und Sujet liegen im Zentrum dieser Untersuchung. Hierzu wird im 1. Band das sozio-biographische Umfeld von Therese Maron (1725-1806), Marianne Kraus (1765-1838), Luise Duttenhofer (1776-1829), Sophie Reinhard (1775-1843), Louise Seidler (1786-1866), Freifrau Electrine v. Freyberg (1797-1847), Marie Ellenrieder (1791-1863), Emilie Linder (1797-1867), Julie v. Egloffstein (1792-1869), Barbara Popp (1804-1870) und Pauline Steinhäuser (1810-1866) untersucht und ihr in Italien geschaffenes oder italienreflektierendes Oeuvre analysiert. Die Reisen von Künstlerinnen veränderten sich im Verlauf des Betrachtungszeitraums in genau dem Maße, in dem sich der Umgang der Gesellschaft mit Frauen veränderte. Ab Anfang des 19. Jhs. konnten Frauen mit der fortschreitenden Emanzipation der Gesellschaft unabhängiger reisen. In Italien erlebten die Künstlerinnen eine größere gesellschaftliche Freiheit. In den Einzelbetrachtungen der künstlerischen Entwicklung dieser Künstlerinnen entsteht erstmals ein komplexer Überblick des Schaffens deutscher Künstlerinnen in der ewigen Stadt. Sie schufen in Rom Qualitäten, die sie in Deutschland nicht erreicht hatten. Daran zeigt sich, wie sehr Kritik, Anregungen und Korrektur die Qualität zu steigern vermochten, sodaß der Eindruck entsteht, als habe Rom den Künstlerinnen Entwicklungsmöglichkeiten geboten, die es in Deutschland nicht gab. Dennoch zeigt sich auch daß die Bedingungen weiblichen Künstlertums in der zweiten Hälfte des 18. und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Künstlerinnen Ausnahmen bleiben ließen. Italienreisen waren keine Selbstverständlichkeit. Während einzelne Künstlerinnen Fortschritte durch die Italienreise machen konnten, änderte sich dadurch an der Anerkennung der Frauen als Künstlerinnen nichts. Der Abbildungsteil im 2. Band ermöglicht es, die zur jeweiligen Textpassage passende Abbildung neben den Text zu legen. Ebenso bietet er einen Überblick über das italienrelevante Oeuvre einzelner Künstlerinnen ergänzt durch Vergleichsbeispiele aus dem Oeuvre von Künstlerkollegen. In diesem Band findet sich außerdem der 'Katalog der Künstlerinnen ohne Oeuvre'. Hier werden die Künstlerinnen vorgestellt, die zwar nachweislich eine Italienreise unternommen haben, für die jedoch die Quellenlage zu unvollständig oder die Zahl der nachweisbaren Werke zu gering für eine weitergehende Untersuchung sind. Damit diese Künstlerinnen nicht ganz in Vergessenheit geraten, werden alle Quellen und Hinweise auf ihr Leben und Werk in lexikonähnlichen Artikeln zusammengefaßt. 704 pp. Deutsch

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ISBN: 9783899756944

[ED: Buch], [PU: Lang, Peter GmbH], Neuware - Die Reisebedingungen deutscher Künstlerinnen, die zwischen 1750 und 1850 eine Italienreise unternahmen, sowie der künstlerische Reflex Italiens auf ihr Oeuvre in Stil, Technik und Sujet liegen im Zentrum dieser Untersuchung. Hierzu wird im 1. Band das sozio-biographische Umfeld von Therese Maron (1725-1806), Marianne Kraus (1765-1838), Luise Duttenhofer (1776-1829), Sophie Reinhard (1775-1843), Louise Seidler (1786-1866), Freifrau Electrine v. Freyberg (1797-1847), Marie Ellenrieder (1791-1863), Emilie Linder (1797-1867), Julie v. Egloffstein (1792-1869), Barbara Popp (1804-1870) und Pauline Steinhäuser (1810-1866) untersucht und ihr in Italien geschaffenes oder italienreflektierendes Oeuvre analysiert. Die Reisen von Künstlerinnen veränderten sich im Verlauf des Betrachtungszeitraums in genau dem Maße, in dem sich der Umgang der Gesellschaft mit Frauen veränderte. Ab Anfang des 19. Jhs. konnten Frauen mit der fortschreitenden Emanzipation der Gesellschaft unabhängiger reisen. In Italien erlebten die Künstlerinnen eine größere gesellschaftliche Freiheit. In den Einzelbetrachtungen der künstlerischen Entwicklung dieser Künstlerinnen entsteht erstmals ein komplexer Überblick des Schaffens deutscher Künstlerinnen in der ewigen Stadt. Sie schufen in Rom Qualitäten, die sie in Deutschland nicht erreicht hatten. Daran zeigt sich, wie sehr Kritik, Anregungen und Korrektur die Qualität zu steigern vermochten, sodaß der Eindruck entsteht, als habe Rom den Künstlerinnen Entwicklungsmöglichkeiten geboten, die es in Deutschland nicht gab. Dennoch zeigt sich auch daß die Bedingungen weiblichen Künstlertums in der zweiten Hälfte des 18. und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Künstlerinnen Ausnahmen bleiben ließen. Italienreisen waren keine Selbstverständlichkeit. Während einzelne Künstlerinnen Fortschritte durch die Italienreise machen konnten, änderte sich dadurch an der Anerkennung der Frauen als Künstlerinnen nichts. Der Abbildungsteil im 2. Band ermöglicht es, die zur jeweiligen Textpassage passende Abbildung neben den Text zu legen. Ebenso bietet er einen Überblick über das italienrelevante Oeuvre einzelner Künstlerinnen ergänzt durch Vergleichsbeispiele aus dem Oeuvre von Künstlerkollegen. In diesem Band findet sich außerdem der 'Katalog der Künstlerinnen ohne Oeuvre'. Hier werden die Künstlerinnen vorgestellt, die zwar nachweislich eine Italienreise unternommen haben, für die jedoch die Quellenlage zu unvollständig oder die Zahl der nachweisbaren Werke zu gering für eine weitergehende Untersuchung sind. Damit diese Künstlerinnen nicht ganz in Vergessenheit geraten, werden alle Quellen und Hinweise auf ihr Leben und Werk in lexikonähnlichen Artikeln zusammengefaßt. -, [SC: 12.50], Neuware, gewerbliches Angebot, 220x163x58 mm, [GW: 1222g]

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Rom besuchen - Italienreisen deutscher Künstlerinnen zwischen 1750 und 1850 - Seibert, Katrin
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Seibert, Katrin:
Rom besuchen - Italienreisen deutscher Künstlerinnen zwischen 1750 und 1850 - encadernado, livro de bolso

2009, ISBN: 9783899756944

[ED: Gebunden], [PU: Lang, Peter Frankfurt], [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, [GW: 1220g]

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Rom besuchen
Autor:

Seibert, Katrin

Título:

Rom besuchen

Número ISBN:

9783899756944

Die Reisebedingungen deutscher Künstlerinnen, die zwischen 1750 und 1850 eine Italienreise unternahmen, sowie der künstlerische Reflex Italiens auf ihr Oeuvre in Stil, Technik und Sujet liegen im Zentrum dieser Untersuchung. Hierzu wird im 1. Band das sozio-biographische Umfeld von Therese Maron (1725-1806), Marianne Kraus (1765-1838), Luise Duttenhofer (1776-1829), Sophie Reinhard (1775-1843), Louise Seidler (1786-1866), Freifrau Electrine v. Freyberg (1797-1847), Marie Ellenrieder (1791-1863), Emilie Linder (1797-1867), Julie v. Egloffstein (1792-1869), Barbara Popp (1804-1870) und Pauline Steinhäuser (1810-1866) untersucht und ihr in Italien geschaffenes oder italienreflektierendes Oeuvre analysiert. Die Reisen von Künstlerinnen veränderten sich im Verlauf des Betrachtungszeitraums in genau dem Maße, in dem sich der Umgang der Gesellschaft mit Frauen veränderte.Ab Anfang des 19. Jhs. konnten Frauen mit der fortschreitenden Emanzipation der Gesellschaft unabhängiger reisen. In Italien erlebten die Künstlerinnen eine größere gesellschaftliche Freiheit. In den Einzelbetrachtungen der künstlerischen Entwicklung dieser Künstlerinnen entsteht erstmals ein komplexer Überblick des Schaffens deutscher Künstlerinnen in der ewigen Stadt. Sie schufen in Rom Qualitäten, die sie in Deutschland nicht erreicht hatten. Daran zeigt sich, wie sehr Kritik, Anregungen und Korrektur die Qualität zu steigern vermochten, sodaß der Eindruck entsteht, als habe Rom den Künstlerinnen Entwicklungsmöglichkeiten geboten, die es in Deutschland nicht gab. Dennoch zeigt sich auch daß die Bedingungen weiblichen Künstlertums in der zweiten Hälfte des 18. und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Künstlerinnen Ausnahmen bleiben ließen. Italienreisen waren keine Selbstverständlichkeit. Während einzelne Künstlerinnen Fortschritte durch die Italienreise machen konnten, änderte sich dadurch an der Anerkennung der Frauen als Künstlerinnen nichts.[Bildband]Der Abbildungsteil im 2. Band ermöglicht es, die zur jeweiligen Textpassage passende Abbildung neben den Text zu legen. Ebenso bietet er einen Überblick über das italienrelevante Oeuvre einzelner Künstlerinnen ergänzt durch Vergleichsbeispiele aus dem Oeuvre von Künstlerkollegen.In diesem Band findet sich außerdem der "Katalog der Künstlerinnen ohne Oeuvre". Hier werden die Künstlerinnen vorgestellt, die zwar nachweislich eine Italienreise unternommen haben, für die jedoch die Quellenlage zu unvollständig oder die Zahl der nachweisbaren Werke zu gering für eine weitergehende Untersuchung sind. Damit diese Künstlerinnen nicht ganz in Vergessenheit geraten, werden alle Quellen und Hinweise auf ihr Leben und Werk in lexikonähnlichen Artikeln zusammengefaßt.

Dados detalhados do livro - Rom besuchen


EAN (ISBN-13): 9783899756944
ISBN (ISBN-10): 3899756940
Livro de capa dura
Ano de publicação: 2009
Editor/Editora: Meidenbauer, Martin Vlg.
Peso: 1,222 kg
Língua: ger/Deutsch

Livro na base de dados desde 01.06.2009 17:06:32
Livro encontrado pela última vez no 25.09.2016 16:09:46
Número ISBN/EAN: 9783899756944

Número ISBN - Ortografia alternativa:
3-89975-694-0, 978-3-89975-694-4

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